ISA DAHL

geb. 1965 Ravensburg
Studium an der Staatlichen Akademie der  Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Peter Grau und Erich Mansen
1989 Wechsel an die Kunstakademie Düsseldorf zu Professor Dieter Krieg
1991 Meisterschülerin
1992 Reisestipendium der Kunstakademie Düsseldorf USA
1. Preis „Neue Malerei“, Kunstpreis der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen
1993 Förderpreis beim 11. Bundeswettbewerb „Kunststudenten stellen aus“
93/94 Graduiertenstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen
1994 Gründung der Künstlergruppe maximal, seither gemeinsame Projekte
1995 Villa Romana-Preis, einjähriger Aufenthalt in Florenz
1996 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1997 1. Förderpreis „Oberschwäbischer Kunstpreis“
1996/98 Karl Schmidt-Rottluff Stipendium
1999 Stipendium Herrenhaus Edenkoben
1999 Förderprojekt der Columbus Art Foundation
1999 Förderpreis Künstlerbund Baden-Württemberg
lebt in Stuttgart

Ich sehe meine Bilder in der malerischen Tradition des Tafelbildes. Ich arbeite mit Schichten lasierender Ölfarbe, die nass in nass auf das Weiß der grundierten Leinwand aufgetragen werden. Durch diese Grundhelligkeit wird die Leuchtkraft der Farben und ihre Lichthaltigkeit gesteigert.  Bildräume entstehen nicht nur aus dem Leuchtlicht der Farbräume selbst, sondern aus dem Rhythmus der Pinselschwünge, aus dem Wechsel von Licht- und Schattenpartien, aus dem Vor- und Zurücktreten von Räumlichkeit. Durch malerischen Duktus, durch Geste der einzelnen Pinselstriche bauen sich fest gefügte Bildordnungen auf und es entwickeln sich Bildräume zwischen Dynamik und Ruhe. Es geht mir darum, die Bewegungen des Pinsels nachzuvollziehen, die den Rhythmus der Bilder wie ein Ein- und Ausatmen  bestimmen und den Betrachter in diese Tiefe des Bildraumes zu führen, auf eine Art „Wanderung“ in die Malerei hinein. Denn das Bild als Endprodukt eines Prozesses, dessen Energie ablesbar und fühlbar bleibt, geht im Trocknungsprozess in einen Zustand der Stille und Unveränderbarkeit über. Malerei sehe ich als Mittel zur Erschaffung eines gelungenen Ortes, der gar nicht mit einer direkten Zeitlichkeit verbunden ist, und der da entsteht, wo immer das Bild ist. „Damit ist die Überzeitlichkeit des Bildes gemeint und seine Funktion als emotionaler Sehnsuchtsort“. (Dr. Sabine Heilig) Und natürlich geht es bei Bildern einfach und vielleicht vor allem um die Schönheit, die Schönheit von Farbe und Licht. (Isa Dahl)

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