DANIEL BRÄG

geb. 1964 in Pfullendorf
Studium an der Akademie der Bildenden Künste München
Meisterschüler bei Prof. Olaf Metzel, Diplom
Gaststudium an der Hochschule der Bildenden Künste Frankfurt bei Prof. Ulrich Rückriem
1993 Postgraduiertenstipendium des Freistaates Bayern, Arbeitsstipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
1994-95 DAAD-Jahresstipendium für Japan
2012 Theodore Randall International Chair, Stiftungsprofessur an der Alfred University, NY, USA

An der Schnittstelle zwischen Natur und Kunst, wo organische Strukturen auf menschliche Gestaltung treffen, beginnt der Bildhauer Daniel Bräg seine künstlerische Arbeit und führt die Gegensätze zusammen: den ewig währenden Naturkreislauf einerseits und die kulturell bestimmte Zeit des Menschen andererseits. In großen Installationen und Fotografien inszeniert er humorvoll Wachsen, Blühen, Reifen und Verwelken von Obst und Pflanzen. Schrumpelige Birnen liegen etwa, gebettet ins eigene Schimmelbeet, auf Kühlregalen neben Einmachgläsern, die Zweige mit frisch aufgeplatzten Blätter- und Blütenknospen konservieren. Die Vergänglichkeit der Natur erhält so eine eigene Ästhetik und Schönheit – befreit von der Symbolgewalt barocker Vanitasbilder, die Prozesse der Verwesung zu Allegorien auf die Nichtigkeit des Lebens verkürzen.

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